Dank-/Gedenk-Gottesdienst St. Laurentiuskirche

Endlich war es soweit! Nach über einem Jahr konnte sich der Chor wieder am 23.03.2014 in der St. Laurentiuskirche in Heidingsfeld bei einer Messe der Öffentlichkeit präsentieren. Es war der erste große Auftritt seit dem Weihnachtskonzert 2012.

stlauDie Pfarrei St. Laurentius versteht sich als ein Haus der Gottesbegegnung und der Begegnung der Menschen untereinander. Das mächtige Kirchenschiff, das sich über dem Altar erhebt, ist für viele gleichsam Sinnbild für ihre Identität. Das Fundament wurde in ihrer langen Geschichte gelegt. Bereits im 8. Jahrhundert ist eine Kirche in Heidingsfeld vorhanden und im 12. Jahrhundert erhielt diese das Laurentiuspatrozinium.

Die Messe war als Dank-/Gedenkgottesdienst für alle Mitbürger – insbesondere für verstorbene Polizeibedienstete und Sänger / Mitglieder des Polizeichors, besonders aber unserem Chorleiter nach dessen schweren Verkehrsunfall 2013, gedacht. Auf diese Messe wurde auch durch Plakate hingewiesen, was mit den optisch gut gefüllten ca. 300 Kirchenbesuchern auch gerne angenommen wurde.

Schwerpunkt bei dieser Messe waren die Lieder „Kyrie, Accipe domine, Sanctus und Agnus Dei“ aus der lateinischen Messe „Missa Sorrentina“, die von unserem Chorleiter anlässlich des Besuches bei Papst Benedikt XVI komponiert wurde. Zum Zwischengesang wurde der Psalm 121 aus dem Oratorium „Elias“ – „Hebe deine Augen auf zu den Bergen“ von Mendelssohn-Barth und zur Kommunion von Friedrich Silcher das Lied „Jauchzet, jauchzet dem Herrn“ kräftig und lebhaft vorgetragen.

Nach der Kommunion ging unser 1. Vorsitzender, Horst Assmann ans Mikrofon und bedankte sich bei Pfarrer Darius Cwik für die Ermöglichung dieses Gottesdienstes, aber auch bei den Besuchern für Ihr erscheinen. Unter Ihnen war auch die Schirmherrin des Polizeichores Würzburg, Frau Polizeipräsidentin Liliane Matthes. Er lud alle ein, nach Ende des Gottesdienstes noch etwas 10 Minuten in der Kirche zu verweilen, da der Chor beabsichtigte, aus aktuellem Anlass in der Ukraine noch zwei Lieder des ukrainischen Komponisten Dimitri Bortniansky in seiner Heimatsprache und eines mit deutschem Text darzubieten und Gott um Frieden in der Region zu bitten. Den Abschluss sollte dann das Marienlied „Ora pro nobis!“ einnehmen.

Noch vor dem Segen bedankte sich Pfarrer Darius Cwik für die Mitgestaltung dieser Messe. Es war für Ihn ergreifend mit welcher Hingabe die Lieder vorgetragen wurden. Gleichzeitig lud er den Chor wieder für die musikalische Umrahmung eines Gottesdienstes ein, da es für alle etwas besonderes/nichtalltägliches ist. Die Besucher honorierten ebenfalls den Auftritt mit lang anhaltendem Applaus.

Nach dem Orgelspiel zum Ende einer Messe und dem Auszug von Pfr. Cwik mit seinen Ministrantinnen hatte der Chor seine Aufstellung wieder eingenommen. Als Erstes wurde das Lied „Tebe pojem“ weich und zart, aber auch deutlich in der Darbietung vorgetragen. Es folgte das kräftig und doch gefühlvolle Lied „Hwalitje Gospoda snebeß“. Nach dem „Lobgesang“ wurde diese Zugabe mit dem Marienlied „Ora pro nobis“ abgerundet. Mit stehendem Applaus wurde dem Chor von den Besuchern für seine Darbietung gedankt. Auch von der Polizeipräsidentin Frau Matthes kam großes Lob und Anerkennung! Wie waren Ihre Worte: „Der Chor hat nach wie vor die alte Qualität – so wie vor dem Unfall!“

Nach dem Gottesdienst sagte ein ehemaliger Sänger des Polizeichores: „Ich habe die Augen verschlossen, dem Gesang gelauscht und ich dachte, es singen die Don Kosaken. Es war ein Genuss, diese Lieder zu hören!“
Mehr Lob kann ein Chor von Zuhörern nicht erwarten.

 

Euer   Smiley 6

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